Jakob Stepp

Cellist

Biography

Der Cellist Jakob Stepp (*1991 in Stuttgart) erhielt seinen ersten Unterricht in Stuttgart und war bereits im Jahr 2001 Vorstudent bei Martin Ostertag an der Musikhochschule in Karlsruhe. Bevor er sein Studium bei Heinrich Schiff in Wien begann wurde er von 2006 bis 2011 von Peter Bruns in Leipzig unterrichtet. Seit 2015 lebt er in Berlin und wird von Julian Steckel und Valentin Radutiu unterrichtet. Meisterkurse besuchte er bei Künstlern wie Philippe Muller, Heinrich Schiff, Eberhard Feltz, Peter Bruns, Julian Steckel, Frans Helmerson, Lynn Harrell dem Artemis Quartett, Wolfgang E. Schmidt und Jens Peter Maintz.

 

Jakob Stepp ist mehrfacher erster Bundespreisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert". 2005 erhielt er den 1. Preis und einen Sonderpreis beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden. Die Jürgen Ponto-Stiftung förderte ihn von 2005 bis 2007 mit seinem Stepp-Quartett, das regelmäßig im In- und Ausland konzertierte. Mit diesem gewann er u.a. auch den Charles Hennen Wettbewerb im Jahre 2006 und den Preis des tschechischen Rundfunks. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2013 gewann Jakob Stepp ein Stipendium und wurde in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.

 

Solistisch konzertierte er u.a. mit dem Stuttgarter Kammerorchester, der Hamburger Camerata, dem Orchester der HMT Rostock und dem Orchester der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker unter Dirigenten wie Ton Koopman, Rasmus Baumann, Elizabeth Wallfisch und Christian Zacharias.

 

Des Weiteren war er zu Gast bei renommierten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Rheingau Musikfest, dem Schleswig- Holstein Musik Festival und beim Heidelberger Frühling. Außerdem ist er Alumni der Verbier Festival Akademie. Von 2016 bis 2018 war Jakob Stepp Stipendiat der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker und wurde dort von Ludwig Quandt künstlerisch betreut.

 

Ein wichtiger Bestandteil seines künstlerisches Lebens ist die Kammermusik. Zu seinen Partnern zählen u.a. Musiker wie Tobias Feldmann, Boris Kusnezow, Lukas Stepp, Julian Steckel, Janina Ruh, Jean-Frédéric Neuburger und Kolja Blacher.

 

Jakob Stepp spielt seit März 2008 ein Violoncello von Jean Baptiste Vuillaume, Paris 1845, eine großzügige Schenkung der Commerzbank AG an die Deutsche Stiftung Musikleben.